Wettbewerb Familienfreundlichster Betrieb NÖ 2015

Wettbewerb Familienfreundlichster Betrieb NÖ 2015
 


 

NÖ Landeswettbewerb "Familienfreundlichster Betrieb 2015"

 

Für das Land Niederösterreich führt die IV-Familie in Kooperation mit der Initiative "Taten statt Worte" den Landeswettbewerb „Familienfreundlichster Betrieb NÖs 2015“ durch. Alle niederösterreichischen Betriebe sind eingeladen, teilzunehmen.

 

Füllen Sie dazu einfach das Teilnahmeformular online aus. Die Einreichfrist wird auf Freitag, 31. Juli 2015 verlängert. 

Die Bestgereihten werden am Dienstag, 3. November 2015, im Landaus St. Pölten prämiert.
 
Wir danken unseren Kooperationspartnerinnen für ihre Unterstützung.
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des Landes NÖ
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Wettbewerbsbeschreibung


ZIEL des Wettbewerbs ist es, familienfreundliche Best-Practice-Betriebe mit der „TATEN statt WORTE“-Trophäe auszuzeichnen und alle teilnehmenden Organisationen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

 

WER kann teilnehmen?
Zur Teilnahme eingeladen sind Niederösterreichische Betriebe aus allen Branchen mit mindestens zwei Beschäftigten. Die Siegerbetriebe werden aus folgenden Kategorien ermittelt.

  • Private Wirtschaftsunternehmen bis 20 Mitarbeiter/innen
  • Private Wirtschaftsunternehmen mit 21-100 Mitarbeiter/innen
  • Private Wirtschaftsunternehmen ab 101 Mitarbeiter/innen
  • Non-Profit-Unternehmen/Institutionen
  • Öffentlich-rechtliche Unternehmen/Institutionen

Die NÖ Siegerbetriebe 2013 können erst wieder am NÖ Landeswettbewerb 2017 teilnehmen.

 

TEILNAHME und EINREICHFRIST

Einfach das Teilnahmeformular online ausfüllen. Sobald Sie dieses elektronisch übermittelt haben, ist Ihre Teilnahme gesichert.
Die Einreichfrist wird verlängert auf Freitag, 31. Juli 2015.


BEWERTUNG und JURY

Die Bewertung aller eingetroffenen Fragebögen pro Kategorie erfolgt nach einem Punktesystem.
Dabei ist der sichtbare unternehmerische Einsatz, die familiäre Situation der Beschäftigten zu verbessern, entscheidend. Unter Beachtung von Branche, Größe, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie weiteren Faktoren im Unternehmensumfeld werden Aufgeschlossenheit und Kreativität bei der Entwicklung und Umsetzung von familienbewussten Maßnahmen berücksichtigt. Den Rahmen dazu bieten die im Fragebogen aufgelisteten möglichen familienorientierten Maßnahmen.

Anhand der Kriterien Beschäftigungsformen, Arbeitszeitmodelle, Karenz und Wiedereinstieg, Weiterbildungsmöglichkeiten, Familienfreundliche Maßnahmen sowie Informationspolitik und Unternehmenskultur werden alle online übermittelten Fragebogen bewertet. Mit den Betrieben, die in die engere Wahl zur Nominierung kommen, wird ein Lokalaugenschein vereinbart, bei dem auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Fragebogen interviewt werden. Eine unabhängige Jury bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der NÖ Landesregierung, der Wirtschaftkammer NÖ, der Industriellenvereinigung NÖ, des AMS, der Arbeiterkammer NÖ, der NÖN sowie der NÖ Gleichstellungsbeauftragten ermittelt anschließend die Sieger-Betriebe der einzelnen Kategorien sowie die zweit- und drittgereihten.

 

BEWERTUNGSKRITERIEN

Beschäftigungsformen und Arbeitszeitmodelle 

Den Beschäftigten zu ermöglichen, die Arbeit auf familiäre Erfordernisse  abzustimmen, ist für diese wesentlich, um Vereinbarkeit von Beruf und Familie als gelungen zu erleben. Das Angebot der Teilzeitarbeit gilt für alle Ebenen und beinhaltet Aufstiegschancen, Zugang zu Weiterbildungsangeboten oder künftiger Vollzeitbeschäftigung. Bewertet werden folgende Faktoren:

  • Möglichkeiten zu Teil- bzw. Gleitzeit für Frauen und Männer
  • Die Möglichkeit, Teilzeitarbeitsplätze in Vollzeitarbeitsplätze umzuwandeln und umgekehrt
  • Flexible Arbeitsorganisation durch z.B. Jobsharing, Telearbeit, Heimarbeit, Altersteilzeit
  • Weitere flexible Arbeitszeitmodelle, die auf die familiäre Situation und die vorhandene Infrastruktur
  • Rücksicht nehmen durch z.B. individuelle Vereinbarungen, die sich an den Zeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen und öffentlichen Verkehrsmitteln orientieren; Zeitkonten; Blockzeiten; Schichtmodelle
  • Karenz und Wiedereinstieg

Unternehmen, die während der Karenz mit ihren karenzierten Beschäftigten den Kontakt halten, erleichtern diesen den Wiedereinstieg und setzen Maßnahmen, die Mütter und Väter gleichermaßen unterstützen, Familie und Beruf bestmöglich vereinbaren zu können. Bewertet werden folgende Faktoren:

  • Wiedereinstiegsquote
  • Kontaktmöglichkeiten zwischen Unternehmen und karenzierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern:
    - Regelmäßige Information der karenzierten Beschäftigten durch z.B. Newsletter
    - Einladung zu Betriebsfeiern oder zur Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen
    - Mitarbeit im Unternehmen als z.B. Urlaubsvertretung, geringfügig Beschäftige
    - Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen
    - Zugang zum firmeneigenen Intranet
  • Gleitender Wiedereinstieg durch z.B. Rückkehrgespräche, Einschulungen, flexible Arbeitszeiten und individuelle Unterstützungen
  • Möglichkeiten der Väterkarenz

Weiterbildung

Unter Berücksichtigung der betrieblichen und branchenspezifischen Situation können Unternehmen ihre Beschäftigten mit Familienpflichten bei der beruflichen Weiterentwicklung unterstützen. Bewertet werden folgende Faktoren:

  • Weiterbildungsangebote des Unternehmens im Allgemeinen
  • Frauenanteil bei Weiterbildungsmaßnahmen
  • Anteil von Teilzeitbeschäftigten bei Weiterbildungen
  • Anrechnung der Weiterbildungszeit auf die Arbeitszeit
  • Weiterbildung für karenzierte Beschäftigte
  • Berücksichtigung der familiären Bedürfnisse bei der Planung der Weiterbildung

Familienfreundliche Maßnahmen

Diese unterstützen die Beschäftigten bei der Organisation ihrer Familienpflichten wie Betreuung der Kinder oder pflegebedürftiger Angehöriger. Sie sind ein Zeichen für die Gleichstellung von Frauen und Männern im Unternehmen und zeigen nach außen ein aktives Eintreten für Familienförderung. Bewertet werden folgende Faktoren:

  • freiwillige Zusatzleistungen, um das Familienbudget oder die Familienorganisation zu entlasten durch z.B. Gutscheine, vergünstigen Personaleinkauf, Essensbon, Nutzung der Betriebskantine durch Familienangehörige, Privatnutzung von Firmeneigentum, Fahrtkostenübernahme, Versicherungsübernahme, Hilfe bei Wohnungssuche
  • organisatorische und/oder finanzielle Hilfe bei der Kinderbetreuung
  • Möglichkeit, Kinder in Notfällen in den Betrieb mitzunehmen
  • Kontingente in Betreuungseinrichtungen, Kinderbetreuung in Kooperation mit anderen Firmen, eigener Betriebskindergarten
  • erweiterter Pflegefreistellungsanspruch, Sonderurlaub
  • Reservierung von Belegplätzen für Kurzzeitpflege in Pflegeeinrichtungen
  • Rücksichtnahme auf Betreuungs- und Pflegepflichten bei der Arbeits- und Urlaubseinteilung
  • Möglichkeiten zur Heim- bzw. Telearbeit, z.B. wenn die Betreuungsperson ausfällt
  • Vermittlung von psychosozialer Beratung
  • Sensibilisierung der Belegschaft für die Situation von Kollegen/innen mit Betreuungs- und/oder Pflegeverpflichtungen
  • bestehende oder geplante innovative Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Informationspolitik und Unternehmenskultur

Durch die Informationspolitik und Unternehmenskultur kennen und erleben die Mitarbeitenden familienfreundliche Maßnahmen und setzen die vielschichtigen Aspekte der Vereinbarung von Beruf und Familie sensibel um. Bewertet werden folgende Faktoren:

  • eigene Ansprechpersonen für Frauen- und Familienfragen im Betrieb
  • gleiche Entlohnung für Frauen und Männer in vergleichbaren Positionen
  • Berücksichtigung des Themas „Familienfreundlichkeit“ in Mitarbeitergesprächen
  • Information der Mitarbeiter/innen über familienfreundliche Maßnahmen, z.B. durch Sprechstunden, Betriebszeitung, Intranet, Newsletter, Broschüren, Veranstaltungen, eigene Ansprechpersonen
  • Positionen und Werthaltungen des Unternehmens zur Familienförderung durch z.B. Leitbild, Öffentlichkeitsarbeit
  • Familienfreundlichkeit als Thema in allen betrieblichen Ebenen und Gremien

 

PREISE und PRÄMIERUNG

Alle Teilnehmenden erhalten eine Urkunde. Die Sieger-Betriebe werden mit der „TATEN statt WORTE“-Trophäe sowie gespendeten Preisen ausgezeichnet. Die drei Erstgereihten einer Kategorie werden in der Festbroschüre, in den Medien sowie online vorgestellt, und können am Staatspreis 2016 „Unternehmen für Familien“ teilnehmen.
Die feierliche Preisverleihung sowie die Präsentation aller „Familienfreundlichsten Betriebe NÖs“ finden im Rahmen einer Festveranstaltung am Dienstag, 3. November 2015, im Landhaus St. Pölten statt.

 

 

KOOPERATIONSPARTNERINNEN

  • Initiative "Tagen statt Worte"
  • Mit finanzieller Unterstützung des Referates Generationen des Landes NÖ
  • Gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familien und Jugend über die
    Familie & Beruf Management GmbH
  • Für die Stiftung der Siegertrophäen gebührt der Wirtschaftskammer NÖ besonderer Dank
  • Darüber hinaus danken wir ebenso für das Sponsoring der NÖ Versicherung, der NÖN sowie der Arbeiterkammer NÖ

Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist Teil Ihrer Unternehmenskultur, dann sind Sie herzlich eingeladen, der Charta zur neuen Vereinbarkeit Eltern – Wirtschaft beizutreten.

 

 

KONTAKT IV-FAMILIE

Dipl.-Verw.in (FH) Sybille Pöck
T. 02742/9005-16495

sybille.poeck@noel.gv.at