Adensamer: Selbstbestimmung statt Fremdbestimmung

Adensamer: Selbstbestimmung statt Fremdbestimmung
St. Pölten, 26.01.2012

 

Präsidentin der NÖ Familieninteressenvertretung empört: Sachleistungen nehmen Eltern das Recht auf Selbstbestimmung!



 

Präsidentin der NÖ Familieninteressenvertretung, LAbg. Erika Adensamer, äußert sich ganz klar gegen die Umwandlungsversuche von Kinderbetreuungsgeld in Sachleitungen: "Jede Familie hat das Recht auf individuelle Lösungen. Niemand sollte bestimmen, was den Familien gut tut, außer die Familien selbst."

Die von den Grünen und SPÖ unterstütze Forderung nach Sachleistungen und Gutscheinen lehnt Adensamer entschieden ab, denn damit würden in erster Linie Betreuungseinrichtungen unterstützt und Eltern in die Fremdbestimmung gezwungen.

 

Auch die Motivation zur Väterkarenz und die Unterstützung der Betriebe seitens der Politik sind wichtige Faktoren, um familienfreundliche Vereinbarkeitsmaßnahmen anbieten zu können und damit Eltern die Möglichkeit zu geben, frei über ihr Familien- und Berufsleben zu entscheiden.

 

„Die Verleihung des Staatspreises ‚Familienfreundlichster Betrieb’ im Frühling wird einmal mehr beweisen, dass individuelle Lösungen durch Wahlfreiheit und Selbstbestimmung möglich sind, wenn wir Eltern die Mittel dafür zur Verfügung stellen“, schließt Adensamer ab.