Prämierung der familienfreundlichsten Betriebe Niederösterreichs

Prämierung der familienfreundlichsten Betriebe Niederösterreichs
 
Mikl-Leitner: "Unternehmen müssen sich Bedürfnissen der Familien anpassen!"

 

Am Freitag, 23. Oktober 2009, präsentierte die Interessenvertretung der Nö Familien die Preisträger/innen des diesjährigen Wettbewerbs „Frauenund familienfreundlichste Betreibe Niederösterreichs“ in den Räumlichkeiten des Nö Landhauses.
 
„Frauen- und familienfreundliche Maßnahmen in den niederösterreichischen Betrieben sind in unserer heutigen Zeit, in der oftmals beide Elternteile berufstätig oder Alleinerzieher/innen sind, unabdingbar, weil sie wesentlichen Einfluss auf die Bewältigung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben“, erklärt Familienlandesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner.
 
Das Engagement rund um den Wettbewerb, der heuer bereits zum 11. Mal stattgefunden hat, beweist, dass viele Betriebe erkannt haben, dass familienfreundliche Modelle keine Einbahnstraßen sind. „Ganz im Gegenteil, sie sind eine Win-Win-Situation sowohl für Arbeitnehmer/innen als auch für Unternehmer/innen. Denn nachgewiesener Weise tragen familienfreundliche Maßnahmen zu höherer Mitarbeiter/innenmotivation, zu weniger Krankenständen und zu weniger Fluktuation bei“, freut sich Mikl-Leitner.
 
Prof. Dr. Josef Grubner, Vizepräsident der Interessenvertretung der Nö Familien, betonte ebenfalls die besondere Bedeutung dieses Wettbewerbs, zumal die bestmögliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf das bewusste Abstimmen von familialen und beruflichen Lebenswelten voraussetzt. Das bekannte Bonmot „Geht es der Wirtschaft gut, geht es den Menschen gut“ kann nur dann gelten, wenn die Bewusstseinarbeit dahin gehend gelingt, von einer arbeitsorientierten Familienwelt zu einer familienorientierten Arbeitswelt nachhaltig zu wechseln. Die Familien und vor allem die Kinder werden es danken.
 
Die heute prämierten Betriebe und Institutionen dürfen in diesem Sinne als beispielhaft gelten, so Grubner.
 
Die 15 Sieger-Betriebe wurden von prominenten Jurymitgliedern ausgewählt. So haben KR Christa Bogath (Leiterin Abteilung Frauenpolitik der Kammer f. Arbeiter u. Angestellte Nö), Mag. Karl Fakler (Landesgeschäftsführer AMS Nö), Christine Haiderer (Redakteurin Nö Nachrichten), Mag. Silvia Kienast (Landesgeschäftsführerin Frau in der Wirtschaft d. WKNö), Maria Rigler (Leiterin des Nö Frauenreferats) und Dr. Christine Rosenbach (Gleichbehandlungsbeauftragte des Landes Nö) ihre Stimmen abgegeben. Den Höhepunkt findet der heurige Wettbewerb erstmals im Österreichischen Staatspreis, der 2010 vergeben wird.

 

Mehr dazu unter: 

 

http://www.taten-statt-worte.at

 

 

 

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